Handy: Günstigster Tarif für Senioren ist meist die Prepaid-Karte

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Wenn Senioren sich gerne ein Handy zulegen möchten, stellt sich zunächst die Frage nach einem geeigneten Handytarif. Spezielle Angebote für Senioren gibt es zwar nicht, wohl aber kann man eine Empfehlung aussprechen. Da viele Senioren nur wenig telefonieren bzw. nur erreichbar sein möchten und darüber hinaus auch nur in seltenen Fällen Optionen wie mobiles Internet oder SMS-Pakete benötigen, ist ein günstiger Prepaid-Tarif ohne Vertragslaufzeit ratsam.

Die günstigsten Prepaid-Tarife kosten nur sieben oder acht Cent pro Gesprächsminute in alle Netze und/oder pro SMS. Wer beispielsweise 60 Minuten im Monat über sein Handy telefoniert (jeweils 30 Minuten ins Festnetz und in andere Mobilfunknetze), zahlt dafür nur etwas mehr als vier Euro, wie der Handytarife-Vergleich auf Billiger-Telefonieren.de zeigt.

Günstigster Prepaid-Tarif vom Mobilfunkdiscounter

Diese niedrigen Preise bieten die so genannten „Discount-Anbieter“ an, die seit einigen Jahren auf dem Handymarkt vertreten sind. Der Kaffeeröster Tchibo und der Handyanbieter simyo gehörten zu den Vorreitern der Prepaid-Discounter; mittlerweile gibt es vielleicht drei Dutzend Prepaid-Anbieter, die sich auf dem Markt der Handytarife tummeln. Zu den bekanntesten gehören heute sicherlich Fonic, BILDmobil, discoTEL oder maXXim oder die Angebote der Discount-Ketten Aldi, Lidl oder REWE.

Großer Vorteil: Die Prepaid-Angebote haben in der Regel keine Vertragslaufzeit und können zum Ende eines Monats gekündigt werden. Und ein weiterer Vorteil: Da man – anders als bei Laufzeitverträgen – kein subventioniertes Handy bekommt, haben Senioren beim Mobilfunkgerät die freie Auswahl. Und hier empfiehlt sich unter Umständen ein konkretes Seniorenhandy, das man einmalig bezahlt und dann mit dem Prepaid-Handytarif kombiniert.

Handys für Senioren

Der Begriff „Seniorenhandy“ sagt freilich nichts aus über die Funkten des Handys, vielmehr legen die Hersteller Wert darauf, dass Senioren bei der Bedienung eines Handys keine Probleme mit der Motorik sowie mit dem Hören und Sehen haben. So haben Seniorenhandys beispielsweise größere Tasten und gut sichtbare Zeichen im Display, außerdem ist Klingeln lauter und es gibt bessere Lautsprecher als bei einem normalen Handy. Da Seniorenhandys nicht über aufwändige Funktionen verfügen, hält sich der Preis in Grenzen – zwischen 80 und 120 Euro sollte man für die Einmalzahlung einplanen.

Bild: Bigstockphoto.com / monkeybusinessimages

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